Wissen kompakt für Autoren: Verlagssuche
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Wissen kompakt für Autoren: Verlagssuche.
Alles, was Sie zum Thema Schreiben und
Veröffentlichen wissen müssen.
Frankfurt a.M. 2007, 490 S.
ISBN 978-3-937909-72-1
€ 14,80
Kapitel 2 -
Books on Demand: Wie funktioniert es?
Bücher auf Nachfrage
von Christine Pfeiffer
Was
ist "Book on demand " und wie funktioniert es?
Welcher
Autor träumt nicht davon, sein eigenes Buch
günstig zu
produzieren? Mit "Books on demand" verspricht dieser Traum Wirklichkeit
zu werden. Aber was versteckt sich hinter diesem aus Amerika stammenden Ausdruck?
Erstmals
erschien der Begriff "Book on demand" Mitte der neunziger
Jahre, und seitdem erfreut sich dieser Verlagszweig wachsender Beliebtheit. Der
Buchgroßhändler Libri in Norderstedt war einer der ersten, der die
Idee, Bücher erst bei Bedarf zu drucken und auszuliefern, auf dem deutschen
Markt etabliert hat. Zwar
ließ er sich die Bezeichnung "BoD" als Marke schützen,
doch hält er keineswegs das Monopol, sondern konkurriert mit zahlreichen
anderen Dienstleistern aus dem Bereich der digitalen Drucktechnik, die manchmal
auch mit dem Kürzel "PoD" (Print bzw. Publishing on Demand) bezeichnet
werden. Für den Autor leisten diese Anbieter Folgendes:
Nach dem Vertragsabschluss
zwischen Autor und dem "Book
on demand" -Anbieter, welcher in der Regel festlegt, dass der Autor
für den Inhalt des Werkes selbst verantwortlich zeichnet, er keine pornographischen
oder gewaltverherrlichenden Themen behandelt und er die Rechte an Text und
Bildmaterial innehat,
schickt der Autor ein druckfähiges Manuskript an den Book on demand-Anbieter.
Druckfähig
heißt, dass es sich entweder um eine Papierversion
oder um eine postscript- beziehungsweise pdf-Datei handelt, in welcher
der Text in
genau jener Form enthalten ist, wie er im fertigen
Buch erscheinen soll. "Book on demand" bietet in allgemeinen
nämlich keinerlei Hilfeleistungen in Sachen Layout, Korrektur
oder Ähnlichem an. Tatsächlich reicht der Autor sein "fertiges
Buch" ein. Dieses wird nur noch gedruckt und mit einem ansprechenden
Cover versehen, das ebenfalls vom Autor erstellt werden muss. Ausnahmen
bilden jene
Textversionen auf Papier, die für einen geringen Aufpreis vom Anbieter
gescannt werden. Doch auch hier muss der Text als solcher schon in der
Endfassung und
entsprechendem Layout vorliegen.
Die Besonderheit bei "Book on demand" besteht
nun darin, dass nicht von vornherein eine bestimmte Auflage des Buches
zwischen Autor und
Anbieter
festgelegt wurde. Das bedeutet, das Buch wird erst in dem Moment gedruckt,
da es auch tatsächlich von einem Leser bestellt wird. Bis dahin
lagern nur die Dateien
des Buchs bei dem Anbieter, der normalerweise eine geringe Gebühr,
etwa 3 Euro monatlich, für diesen Service verlangt. Gedruckt wird
also nur, was tatsächlich nachgefragt wird, so wie es
die Bezeichnung "Book on demand" (Buch auf Nachfrage) beschreibt.
Wo
liegt der Unterschied zu herkömmlichen Verlagen bzw. Dienstleisterverlagen?
Verlag
im herkömmlichen Sinn bedeutet "vorlegen", vorfinanzieren.
Sowohl der Autor als auch der Verlag bringen Vorleistungen. Der Autor
arbeitet vor, indem er ein Manuskript herstellt und der Verlag, indem
er Druck und
Vertrieb dieses Manuskriptes finanziert und durch den Verkauf auf
dem Buchmarkt refinanziert.
Doch dass diese Vorgehensweise selbst
schon zu Zeiten der Klassiker in Deutschland und anderen Ländern
nicht die einzige Praxis der Publikation war, zeigt sich schon
darin, dass etwa
Goethe seinen "Götz von Berlichingen" selbst finanzieren
musste.
Besonders wenn der Erfolg eines Buches nicht vorhersehbar
ist, fordern viele
Verlage eine Beteiligung vom Autor an den entstehenden Kosten.
Eine solche Beteiligung ist meist dann notwendig, wenn es sich
um Werke
handelt,
die sich entweder nur
an eine kleine Zielgruppe richten, oder im Falle eines Werkes eines
Autors, der bislang noch weitestgehend unbekannt ist.
Innerhalb
der Verlagslandschaft
gibt
es die sogenannten Dienstleisterverlage,
die einen Großteil ihrer Bücher mit Kostenbeteiligung
der Autoren herstellen und vermarkten. Seit gut einem Jahrzehnt
konnte sich jedoch auch "Book on demand" einen Platz
in diesem Sektor erobern. Beides, Dienstleisterverlage und "Book
on demand", sind gute Alternativen zum Selbstverlag, bei
dem die Reputation des Autors stets fragwürdig war und bleibt.
Nichtsdestotrotz ist die Frage des Prestiges auch bei Dienstleisterverlagen
und "Book
on demand" stets
eine wichtige. Besonders elitäre Kreise von Autoren und Medien
bringen selbstfinanzierten oder teilfinanzierten
Werken keine Wertschätzung entgegen: So werden Rezensionen
von solchen Büchern oft nicht gedruckt oder nicht gespeichert,
und einige Autorenverbände verweigern "Book on demand"-Autoren
eine Mitgliedschaft.
Was die Finanzierung der zu veröffentlichenden
Werke betrifft, gibt es zwischen vielen Verlagen und "Book
on demand" zunächst
keinen großen Unterschied: in jedem Fall nimmt auch der Autor
ein finanzielles Risiko in Kauf, falls sein Buch nicht erfolgreich
sein sollte.
Doch anders
als bei "Book on demand" bieten die sogenannten Dienstleisterverlage
ein größeres Spektrum an Dienstleistungen an: von der
Unterschrift des Vertrags an betreuen sie das Buchprojekt - durch
Lektorat, das
heisst Korrektur
im Rechtschreibungs-
und Grammatikbereich, durch Beratungsgespräche und Diskussionen
mit dem Autor, etwa über Buchgestaltungsmöglichkeiten
sowie konkrete Verbesserungsvorschläge, bis hin zum Druck
und der Auslieferung des fertigen Buches. Vieles, was
der Autor bei einem Selbstverlag oder "Book on demand" in
Eigenregie erledigen muss, übernimmt für ihn dort der
Verlag. Besonders für Autoren, die im Bereich der Datenverarbeitung,
besonders die Buchherstellung betreffend, nicht allzu firm sind,
bieten solche
Verlage eine gute Alternative.
Denn diese Hilfestellungen
sind bei "Book on demand"-Anbietern nur in den seltensten
Fällen zu finden. Teilweise gibt es heute schon Pauschalangebote,
die dem Autor den Umgang mit der komplexen Software
ersparen oder auch die Möglichkeit bieten, direkt beim Anbieter
entsprechende Broschüren zu bestellen, die als Leitfaden den
Weg durch die Unwägbarkeiten der Erstellung eines eigenen,
druckfähigen
Manuskripts bahnen. Dies variiert jedoch von Anbieter zu Anbieter
erheblich.
Des Weiteren ist bei "Book in demand" auch
ein höheres
Maß an
Eigeninitiative in Sachen Marketing und Vertrieb vonnöten.
Während herkömmliche Verlage auch diese Leistung übernehmen,
muss sich der Autor bei "Book on demand"-Anbietern selbst
um die Werbung kümmern, d. h. das Buch den Kunden vorstellen.
Viele "Book on demand"-Anbieter vergeben zwar, wie andere
Verlage auch, eine ISBN-Nummer - teilweise muss diese sogar extra
bezahlt werden
- und tragen das Buch ins VLB (Verzeichnis
lieferbarer Bücher), teilweise auch ins CIP ein. Mehr wird
hier aber nicht geleistet, so dass der Autor darüber hinaus
durch Lesungen, Plakate und Kontakte mit regionalen Medien, wie
Zeitungen
oder Radiosendern,
selbst
aktiv
werden muss.
Welche Vorteile bietet Book on demand?
Welche ein herkömmlicher Verlag?
"Die zweite Buch-Revolution
ist da: Die Digitale Revolution.
Erstmals ist es möglich, ein Buch in genau der Auflage zu
produzieren, in der Sie es benötigen. Ein Exemplar, 10 oder
100, das Buch wird gedruckt, wenn Nachfrage besteht («Book
on demand » ).
Und es ist innerhalb von Stunden auf dem Weg zum Kunden. Das
spart Kosten,
schont die Umwelt
und vereinfacht die
Verwirklichung Ihres Buches." So oder ähnlich wird im
Internet von Anbietern des "Book on demand" geworben.
Die Zielgruppe der Anbieter sind meist unbekannte, sogenannte Hobbyautoren,
die ihr Buch in kleiner Stückzahl veröffentlichen wollen,
jedoch keinen Verlag finden, der das Manuskript befürwortet.
Doch
auch für Nachdrucke und andere Kleinauflagen verspricht
dieses Verfahren profitabel zu sein. Hinter "Book on demand" steckt
die Idee, weitestgehend Ressourcen zu schonen und ein
Buch erst dann zu drucken, wenn tatsächlich eine Nachfrage
besteht. Da dieses Verfahren verspricht, dass jedermann die Möglichkeit
bekommt, sein Manuskript zu drucken und zu vermarkten,
sprechen einige in der Branche schon von einer "Demokratisierung" des
Buchmarktes. Doch gibt es auch Gegenstimmen, die vor einem Niedergang
der Literatur warnen, bedingt doch das "Book
on demand"-Verfahren womöglich eine Schwemme an Werken,
die einem vermeintlichem elitären Anspruch von Literatur nicht
mehr genügen können.
Selbstmarketing des Autors
Bei "Book on demand " gibt
es eine direkte Wechselwirkung zwischen Marketing und
Erfolg. Denn wer als Autor seine Zielgruppe
nicht direkt
anzusprechen weiß, d. h. die Presse auf sich aufmerksam macht,
Lesungen veranstaltet und im kulturellen Leben seiner
Region dauerhaft präsent ist, wird auch keine Aussicht auf
eine gewinnbringende Vermarktung seines Buches haben. Es kann teilweise
sogar sinnvoll sein,
sein Buch weniger über Buchhändler zu vertreiben als
vielmehr nach alternativen Möglichkeiten des
Vertriebs zu suchen, zum Beispiel in Fachgeschäften und Institutionen,
die dem Werk thematisch nahe stehen.
Problematisch ist auch, dass
die Bücher aus dem "Book
on demand"-
Verlag häufig nicht gefunden werden. Zwar sind sie im VLB
gemeldet und besitzen eine ISBN, aber sie tauchen selten in
den Sortimenten
der Buchhandlungen
auf, die sich vornehmlich
am Großhandel orientieren. Mit Ausnahme des Grossisten Libri,
der BoD gewissermaßen als Eigenproduktionen listet, finden
sich die meisten Titel nur selten in den einschlägigen Barsortimenten.
Wenn der Bedarf durch das Angebot bestimmt werden soll, wirkt sich
allein diese
Tatsache
schon negativ
auf die Verkaufszahlen
aus.
Für alle Autoren, die sich für "Book on
demand" interessieren,
sei also von vornherein gesagt, dass die Werbung, soll sie erfolgreich
sein, sich zunächst regional ausrichten sollte. Am wichtigsten
sind erste Erfolge in der eigenen Region, sei es durch Lesungen
oder Interviews, auf die es später im überregionalen
Bereich aufzubauen gilt.
Technische Besonderheiten
Nicht die herkömmliche
Offset-Drucktechnik ist es, mit der bei "Book
on demand" gearbeitet wird, sondern es kommt eine Kombination
aus Digitalisierung (der Text wird als pdf-Datei o. Ä. eingereicht)
und Laserdruck zum Einsatz. Oft wird, da es sich bei "Book
on demand" eigentlich
um ein bestimmtes Druckverfahren
handelt, auch der Begriff "Print on demand" verwendet.
Letzteres kann sich aber auch auf allerlei andere Textgattungen
beziehen.
So ließ etwa das Land Sachsen von Ausschreibungen
zu bestimmten Bereichen - aufgrund der unbekannten Zahl von Anfragen
-
zunächst nur digitale Vorlagen erstellen, welche anschließend
vom Sächsischen Digitaldruckzentrum auf Anfrage in der geforderten
Anzahl gedruckt wurden. Durch die Abkehr vom Offsetdruck wird vor
allem Material
und Zeit gespart.
Denn durch den digitalen Druck ist es nicht mehr notwendig, Druckplatten
fotomechanisch herzustellen, Druckmaschinen
müssen nicht mehr eingerichtet werden, und das Falzen und
Zusammentragen der Druckbögen entfällt ebenfalls. Das
Verfahren ist somit wesentlich schneller und erinnert eher an das
heutige Kopieren als an das herkömmliche Druckverfahren. Für
die nahe Zukunft werden in diesem Bereich bereits Maschinen vorausgesagt,
in die Daten
nur noch eingespeist werden müssen und die innerhalb weniger
Minuten ein fertig gebundenes Buch produzieren. Maschinen, die
einen ersten
Schritt in diese
Richtung gehen, werden derweil schon im US-amerikanischen Raum
als Prototypen in Buchhandlungen getestet.
Was aber bedeutet dies
für
die Zukunft der Buchhandlungen? Ist es vorstellbar, dass man in
einer Buchhandlung
der Zukunft
statt Büchern verschiedene Automaten antrifft, in die man
nur noch einen Titel eingeben muss, um kurz darauf das frisch gefertigte
Buch in den Händen zu halten? Und wäre eine solche Entwicklung
wünschenswert?
Kosten
Natürlich ist "Book on demand" für
den Autor nicht kostenfrei. Je
nach Anbieter muss man mit Kosten von 400 bis 1500 Euro für
eine Auflage von 50 bis 100 Stück rechnen. Das zeigt deutlich,
dass bei solchen kleinen Auflagen nicht der Autor, sondern hauptsächlich
der Anbieter von "Book on demand" als Dienstleister
verdient.
Im allgemeinen liegt bei herkömmlichen Verlagen
das Autorenhonorar etwa bei 5 bis 10 Prozent. "Book on demand" hingegen
verspricht ca. 22 Prozent. Doch ist das höhere Honorar auch
an eine höhere Eigenleistung des Autors geknüpft. Denn
der Erfolg eines Buches ist bei "Book on demand" sehr
viel mehr von der Eigeninitiative des Autors abhängig, als
das bei einem Dienstleisterverlag der Fall ist - muss der Autor
doch
einen großen
Teil der Vermarktung selbst tragen.
In beiden Fällen wird
bei der Werbung neuer Autoren die Refinanzierung, ja sogar Gewinnmöglichkeit
mit dem Buchprojekt in den Vordergrund gerückt, auch wenn,
wie die Vergangenheit beweist, eine gewinnbringende Produktion
für
den Autor nur im seltensten Fall zu erwarten ist. Damit ist
die Enttäuschung der Autoren schon
von vornherein vorprogrammiert.
So kann man zwar generell feststellen,
dass "Book on
demand" eine
preisgünstige Alternative zu den sogenannten Dienstleisterverlagen
ist, muss jedoch auch deutlich machen, dass es nur eine
sinnvolle Lösung für all die Autoren ist, die bereit
sind ihr Werk von Beginn an selbst auf die Füße zu stellen.
Also jene Autoren, die Ihr Manuskript eigenständig in ein
druckfähiges
Format umwandeln können, die Interesse und Engagement an der
Selbstvermarktung ihres Buches haben und die sich zutrauen, sich
und ihr Buch im richtigen
Rahmen
in ein gutes
Licht zu rücken.
Tipps für interessierte Autoren
Nun bleibt
nur die Frage, nach welchen Kriterien man am besten
einen "Book on demand"-Anbieter auswählt. Sinnvoll
ist es immer als erstes den Internetauftritt des Anbieters genau
zu betrachten:
ist die Webpage
professionell gestaltet, gibt es die Möglichkeit, den Anbieter
direkt von dort per email zu kontaktieren, sind weitere
Kontaktmöglichkeiten angegeben?
Wichtig ist weiter
auch, wie die Bücher jenes Anbieters auf
der Seite dargestellt werden. Gewinnt man den Eindruck, dass sich
der
Anbieter um seine Ware bemüht, oder ist etwa von den Produkten
kaum etwas zu sehen?
Sinnvoll kann es auch sein, einfach mal bei
einem Internetbuchvertrieb,
wie zum Beispiel Amazon, den Namen des Verlages einzugeben, um
zu sehen, ob und
in welchem Ausmaß der Verlag dort vertreten ist. Bekommt
man dort gar keine Rückmeldung, sollte man sich doch lieber
bei einem anderen Anbieter versuchen, denn die hauptsächliche
Vertriebsart von "Book
on demand"-
Bücher ist und bleibt das Internet.
Interessant ist auch,
im Voraus zu versuchen, etwas über den Service zu erfahren
und sich dabei auf zweierlei zu konzentrieren: Erstens sollte geprüft
werden, wie interessiert der Anbieter an neuen Autoren ist.
Das ist relativ
einfach,
indem man
eine E-Mail schreibt oder auf
anderem Weg den Anbieter kontaktiert und nach Informationsmaterial
fragt. Hier erkennt man schon gut, wie, d.h.
wie schnell und wie ausführlich dieser Bitte nachgekommen
wird. Hat man den Eindruck, dass diese Antwort zufriedenstellend
ist,
kann man mit großer Wahrscheinlichkeit auch davon ausgehen,
dass dies in Zukunft ähnlich funktionieren wird. Vielleicht
gibt es aber sogar die Möglichkeit, Leitfäden und Hilfsbroschüren
direkt beim Anbieter zu bestellen, auch das kann als gutes Zeichen
gewertet werden.
Ein weiteres wichtiges Kriterium sind aber auch
die zusätzlich
entstehenden Kosten: Der Preis, der als Angebot für den Druck
des eigenen Manuskripts oft angegeben wird, ist meist nicht der
Komplettpreis. Hierzu kommen
oft noch Aufschläge für alle möglichen " Zusatzleistungen".
Auch hier lohnt sich auf jeden Fall ein direkter Vergleich mit
anderen Anbietern, um herauszufinden, was bei den einzelnen Anbietern
im
Angebot enthalten ist
und was
nicht.
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